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Sunray Dollase

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31 Teile = 79 Outfits – Meine Frühlings- & Sommer-Capsule Wardrobe

1. Mai 2017 13 Kommentare

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Dann seh´ ich ja jeden Tag gleich aus! – Obwohl wir sowieso meistens die gleichen Kleidungsstücke tragen, kommt beim Thema Capsule Wardrobe oft die Befürchtung auf, mit der reduzierten Anzahl an Kleidungsstücken nicht mehr genug Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten zu haben und jeden Tag gleich auszusehen. Und jeder – einschließlich mir – hat anfangs Angst, in den ewig gleichen Sachen unangenehm aufzufallen.

Darum zeige ich dir heute in einem kleinen Video, dass dem gar nicht so sein muss und wie du auch mit einer Mini-Garderobe eine Maxi-Wirkung erzielen kannst!

Und für alle, für die es noch etwas weniger im Kleiderschrank sein darf, gibt es ein paar spannende Infos und Anregungen zum Thema „Uniform Look“!

 

Anhand der 31 Teile aus meiner Frühlings- und Sommer-Capsule Wardrobe 2017 zeige ich dir 79 Beispiel-Outfitkombinationen, die ich für mich auch in meinem Alltag tragbar finde.

Denn was nützt mir eine theoretisch hübsch ausgedachte Garderobe, mit der ich aber leider das Haus nicht verlassen kann? ;)

31 Teile = 79 Outfits – Meine Frühlings & Sommer Capsule Wardrobe

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Musik: „Built To Last“ von Fall Walk Run (CC BY-SA)

(Die Anregung zu diesem Video habe ich übrigens von Daria von Wonder Wardrobe, die nicht nur einen abgefahrenen Look hat, sondern eben auch coole Videos macht!)

Schau dir hier die Frühlings- und Sommer-Capsule Wardrobe an, die als Grundlage für das Video dient!

Darf´s noch etwas weniger sein? Der Uniform Look

Wer es dann noch einen Zacken schärfer verträgt, kann sich mal mit dem Thema Uniform Look auseinander setzen.
Beim Uniform Look werden nur noch die gleichen Sachen getragen, um sich so vorm Kleiderschrank noch weniger Gedanken machen zu müssen.

Populäre Beispiele sind zum Beispiel Marc Zuckerberg mit seiner ewigen T-Shirt und Jeans Kombination.
Oder Barack Obama, der scheinbar nur zwei Anzügen zu besitzen scheint. ;)
Aber auch Karl Lagerfeld in seinem schwarzen Anzug oder Coco Chanel in ihrem Kostüm sind gute Beispiele für den Uniform Look.

Der Uniform Look wird manchmal auch als Signature Look bezeichnet, wenn er gezielt als Markenzeichen genutzt bzw. eingesetzt wird. Beispiele dafür findest du in diesem Beitrag.

Welche Vorteile das freiwillige Tragen einer Uniform mit sich bringen kann, fasst Jen von beyond-simplicity in ihrem Beitrag „6 Gründe, warum erfolgreiche Menschen immer dasselbe tragen“ zusammen.

Was das für den Alltag bedeutet, schildern zwei Frauen, die ebenfalls keine Angst vor der Frage haben, ob sie sich keine neuen Klamotten mehr leisten können und sich freiwillig für eine Uniform entschieden haben:

Matilda Kahl, die irgendwann beschloss, nur noch mit einer weissen Bluse und dunkler Hose herum zu laufen.

Und Sigrid McCarthy, die nur noch im schwarzen Rollkragenpullover und schwarzer Hose oder schwarzem Rock anzutreffen ist.

Ich selber habe auch mal in einem Unternehmen gearbeitet, in dem der Arbeitgeber die Kleidung gestellt hat. (Nein, nicht das mit dem goldenen M ;) )
Und zwar ausnahmslos für alle MitarbeiterInnen die gleichen Kleidungsstücke, egal, in welcher Funktion man dort gearbeitet hat.
Das Reinigungspersonal konnte so theoretisch nicht von der Geschäftsleitung unterschieden werden.

Das hat zum Einen natürlich enorm meinen Geldbeutel geschont und morgens wirklich null Überlegungen von mir verlangt.

Zum Anderen genieße ich allerdings nach meiner Tätigkeit dort nun wieder die Abwechslung, die eine freie Kleidungsauswahl mit sich bringt.

Wie du deinen Kleiderschrank effektiv von ungetragenen Klamotten befreist, zeige ich dir mit Hilfe der 80/20-Regel!

Und bislang wurde ich noch nie darauf angesprochen, warum ich „so oft“ die gleichen Sachen trage… ;)

Was empfindest du als größte Hürde, deinen Kleiderschrank zu reduzieren?

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Kategorie: Capsule Wardrobe Stichworte: Capsule Wardrobe Anleitung, Capsule Wardrobe Frühling Sommer



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Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Kristina

    1. Mai 2017 um 22:17

    Hallöchen :)
    Mal wieder ein toller und inspirierender Post!
    Die größte Hürde für mich ist eigentlich nur zu schauen, dass überhaupt noch etwas übrig bleibt :D
    Dank des Themas Capsule Wardrobe habe ich vor kurzem aussortiert und nun ein ernsthaftes Pulloverproblem :D
    Aber ich fühle mich so viel besser und freier mit einem leereren Kleiderschrank!
    Vielen Dank für all die Anstöße, Tipps und Ideen!
    Liebe Grüße
    Kristina

    Antworten
    • Sunray

      3. Mai 2017 um 19:54

      Hallo liebe Kristina!
      Inwiefern ein Pulloverproblem? Hast du jetzt keine mehr? Ohhh das ging mir im ersten WInter meiner Capsule Wardrobe auch so! :D
      Vielen Dank für die liebe Rückmeldung!
      Liebe Grüße zurück
      Sunray

      Antworten
  2. Katharina

    3. Mai 2017 um 10:33

    Jaaa! Uniform dressing for the win! Ich möchte meine weißen Hemden nicht mehr missen. :)

    Antworten
    • Sunray

      3. Mai 2017 um 19:41

      :D <3

      Antworten
  3. Susanne

    24. Mai 2017 um 11:50

    Wie toll, dass ich deinen Blog in der Blogst-Gruppe entdeckt habe! Ich habe mich gerade auch zu einer Challenge entschlossen #startsewingstopshopping und möchte in diesem Zuge auch meinen Schrank ausmisten und ihn nur noch mit Lieblingsteilen füllen, die sich auch besser kombinieren lassen! Ich werde mich jetzt mal weiter durch deine Blogpost lesen! Vielen Dank für deine Tipps!
    LG Susanne

    Antworten
    • Sunray

      28. Mai 2017 um 13:43

      Hallo liebe Susanne und herzlich Willkomen, wie schön, dass du hier her gefunden hast!
      Ein gutes Vorhaben, was du dir da gesteckt hast und ich beneide dich sehr darum, dass du dir deine Sachen selber nähen kannst. Nach Jahren voller verzweifelter Versuche habe ich das Nähen aufgegeben. :/ Ich bin gespannt, was bei dir alles „aus der Maschine“ raus kommt! B-)
      Wie fandest du denn Anuschkas Buch? Ich habe leider noch keinen Blick reinwerfen können… :/
      Ich hoffe, du konnest noch ein bisschen was an Motivation und Ideen hier mitnehmen! :) Halte mich gerne auf dem Laufenden, wie es mit deinem Jahr ohne Shopping und statt dessen mit Nähen geht! :)
      Ganz liebe Grüße
      Sunray

      Antworten
  4. Jasmin

    16. Juli 2017 um 13:23

    Hallo Sunray,
    sehr lässiger Blog. ;)
    Ich beschäftige mich dzt. auch sehr viel mit dem Thema „Kleidung“, da
    mir selbst plötzlich klar geworden ist, wie viele Teile ich in meinem (mittlerweile zu kleinen Kasten) habe und wie wenig ich davon tatsächlich trage. Ich für mich bin gerade dabei eine capsule wardrobe zu erstellen und sehe dabei eher das Thema, wohin mit all den guten Sachen
    die man einfach nicht mehr trägt. Ich besitze Kleider die ich noch nie getagen habe, wo tlw. noch das Preisschild dran hängt und um die ist doch irgendwie zu schade ist diese einfach in die Altkleidersammlung zu geben. Verkaufen hab ich auch schon probiert – hat sich als langwierig und nicht so einfach rausgestellt.

    Lg
    Jasmin

    Antworten
    • Sunray

      16. Juli 2017 um 17:59

      Hallo liebe Jasmin,

      ja, das kann einem schon die Loslassen Sache schwer machen. Auf der anderen Seite gibt es uns abaer auch ein Zeichen, dass wir manchen Sachen mehr „Wert“ zuweisen, als ihn andere in den Dingen sehen. Das hilft mir ehrlich gesagt oft dabei, mein Hab und Gut mal aus einer gesunden Distanz zu betrachten und auch beim loslassen. Und es ist mir immer eine gute Erinnerung, gar nicht erst so viel Kram in mein Zuhause rein zu lassen in Zukunft.

      Ganz liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg beim Aussortieren <3
      Sunray

      Antworten
  5. Maren

    27. April 2018 um 13:36

    Hallo Sunray,
    der Beitrag ist zwar schon ein bisschen älter, aber vielleicht erhalte ich dennoch eine Antwort.
    Nach einem halben Jahr ohne Shopping (kleine Wette) hab auch ich bemerkt, wie viel überflüssige Kleidung ich normalerweise kaufe und mich daher entschlossen, meinen Kleiderschrank radikal auszumisten und zu reduzieren. Das Konzept der „Capsule Wardrobe“ überzeugt mich grundsätzlich, aber mir stellen sich zwei Fragen:
    1. Wie genau kriegt man beim Waschen eine Maschine voll? Wenn ich nicht alle Farben miteinander wild durchwaschen möchte (je nachdem für welche ich mich entscheide), lohnt es sich ja nicht wirklich für 4 T-Shirts eine Maschine anzustellen.
    2. Wie handhabt man das Ganze wenn man z.B. mal zwei Wochen in den Urlaub fährt? Da muss ich dann ja auch irgendwie waschen oder?!

    Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. :)
    Liebe Grüße
    Maren

    Antworten
  6. Sunray

    30. Juli 2018 um 12:20

    Hallo liebe Maren,

    mir ist gerade aufgefallen, dass mir scheinbar dein Kommentar durch die Latten gegangen ist! :-O Entschuldigung und nun endlich meine Antwort:

    Ich habe über meine Waschroutine schon mal ausführlicher geantwortet und da sich daran nicht viel geändert hat, kopiere ich dir das einfach mal rein.

    Kurz zu meinen Rahmenbedingungen: Wir sind ein 2 Personenhaushalt ohne Trockner.

    Bei mir läuft das wie folgt:
    1. Zwingt mich unser mirkokleiner Schmutzwäschekorb zu ziemlich regelmäßigem Waschen. ;D Ich wasche geschätzt 2x die Woche, was auch durch die Trockenzeit bestimmt wird.
    2. Teile ich meine Wäsche in hell und dunkel, Hygiene (also 60 Grad und höher für Unterwäsche und Handtücher) und „normal“ ein. Ist eine Ladung voll, wird gewaschen. Priorität beim Waschen bekommt der Wäscheberg, der am größten ist, denn da fehlt es auf der anderen Seite auch am meisten im Kleiderschrank.
    3. Ich achte schon größtenteils darauf, was in nächster Zeit so an Terminen oder so ansteht und wasche enstprechend die Kleidung. Ich habe aber nicht das Gefühl, dadurch eingeschränkt zu sein oder das das darauf achten mich irgendwie besonders fordert / „belastet“.
    4. Natürlich kommt es auch mal vor, dass ich beim Waschen aus dem Rhytmus gerate, das merke ich tatsächlich sofort, da ich ja nicht so viele Sachen habe. Allerdings ist es bislang ganz gut kompensierbar gewesen, da es ja eigentlich so sein sollte, das man alle Kleidungstsücke gerne mag und gerne trägt. Außerdem führt das auch mal dazu, wirklich ALLE Klamotten zu tragen, die man so hat. :D Oder mal neue Kombinationen ausprobierne zu müssen. ;) Ich kann jedoch noch besser darauf achten, genug witterungsgeeignete Kleidung zu haben, weil ich schnell friere, auch im Sommer.
    5. Jetzt im Sommer ist das Trocknen kein Problem. Unsere Wäsche kann auf dem Balkon in der Sonne super schnell trocknen. Im Winter haben wir schon eher damit ein Problem, manchmal weichen wir dann auf die Trockner im Waschsalon aus, weil die Wäsche hier dann nur langsam trocknet. Das scheint aber an unserer Wohnsituation zu liegen (nach einem Austausch mit den Nachbarn nach zu urteilen, die ähnliches berichten). Bislang war das kein Anlass, etwas an der Anzahl an Kleidungsstücken zu verändern. Aber ich bin auf den kommmenden Winter gespannt, denn momentan würde ich sagen, ist diese Witterung noch immer eine „Reise“, wo ich noch nicht unbedingt den richtigen Weg gefunden zu haben scheine. Aber auch das empfinde ich nicht als schlimm oder einschränkend, ich sitze ehrlich gesagt ganz gerne mal 1,5 Std im Waschsalon, gucke mir Menschen an oder lese. :)
    Musste ich meine Waschroutine ändern? Hm, ich kann mich ehrlich gesagt nur schwer daran erinnern, wie es vorher war! :D Aber logischer Weise muss ich 50 Teile einmal mehr waschen, als 100 Teile, sofern ich alle 100 Teile auch anziehe. Allerdings ziehen wir meistens ja eh immer die gleichen Sachen an. Wenn ich also von den 100 Teilen immer nur die gleichen 50 anziehe und die darum regelmäßig waschen muss, würde ich mal behaupten: es gibt keinen Unterschied beim Waschen, egal, ob ich nun 50 oder 100 Teile habe. ;)
    Auch hatte ich das Kapazitätsproblem mit der Schmutzwäsche schon „immer“ aufgrund unserer kleinen Wohnung. Das hat auch schon zum am regelmäßigen Waschen dranbleiben „erzogen“. :D
    Ich glaube, das am Ball bleiben beim Waschen ist tatsächlich das wichtigste, auf das es bei wenig Kleidung ankommt. Und vorausschauend planen bzw. eine gute Grundlage mit guten Kombinationsmöglichkeiten haben.

    Im Sommer schwitzt man mehr und darum finde ich es nur folgerichtig, das man dann auch mehr Oberteile im Kleiderschrank hat. Anders wird es wohl nicht gehen. Aber wirklich schlimm ist das ja auch nicht. :)

    Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Antwort etwas helfen?
    Liebe Grüße und vielen Dank für dein Kommentar!
    Sunray

    Antworten
  7. Nadia

    12. April 2020 um 10:50

    Ich bin total inspiriert , danke !!
    Bin 32 und gerade zum zweiten Mal Mama geworden .
    Sag , welche Marken kannst du für gute Basics empfehlen ?

    Lg und Frohe Ostern
    Nadia

    Antworten

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