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Aufgeräumt ins neue Jahr – Was du jetzt noch loslassen kannst, um das neue Jahr mit mehr Klarheit & Leichtigkeit zu beginnen

1. Dezember 2018 2 Kommentare

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„Was hast du in diesem Jahr los gelassen?“ – BÄHM. Die Frage hat gesessen.

Kennst du diese Werbestopper, die einem immer im Weg stehen und damit genau ihr Ziel erreichen: dich ausbremsen und ihre Aufmerksamkeit auf XYZ lenken? So ging mir das mit dieser Frage, dich mich vor ein paar Tagen aus meinem Instagram Feed förmlich angesprungen hat.

Innerhalb von 5 Minuten habe ich die 6 Punkte, mit denen du aufgeräumt ins neue Jahr starten kannst, runtergeschrieben. Und jetzt sitze ich gefühlt schon seit 1000 Stunden an diesem Intro, und es will einfach nicht gelingen. Störrisches Ding. Vielleicht will es ja #7 werden? ;)

Aufgeräumt ins neue Jahr – Was du jetzt noch loslassen kannst, um das neue Jahr mit mehr Klarheit & Leichtigkeit zu beginnen

#1 Ziele

Ich liebe Ziele machen und darum wächst meine Liste mit Zielen übers Jahr stetig. Natürlich sind da auch etliche nicht erreichte Ziele dabei. Bevor ich diese „Altlasten“ ewig vor mir herschiebe und sie das Gefühl bei mir verursachen, nie etwas zu schaffen, und bevor die Ziele vom neuen Jahr auch noch oben drauf kommen, schaffe ich hier erstmal Platz.

Fragen, die dir Klarheit bringen können:

Sind meine Ziele eigentlich noch meine Ziele? Waren es überhaupt jemals meine eigenen Ziele? Was habe ich mir ständig vorgenommen, aber nie umgesetzt? Warum habe ich es nicht umgesetzt? Was habe ich erreicht? Warum und wie konnte ich es erreichen?

#2 Erwartungen

Habe ich dir schon erzählt, dass ich nicht mehr im Team „100%“ mitspiele? Seit neuestem spiele ich viel lieber im Team „Sch**ss drauf. Einfach machen.“. Trotzdem schleichen sich jetzt natürlich immer noch alte, perfektionsgetriebene Erwartungen an mich selber in meinen Kopf. Diese mal mit etwas Abstand zu betrachten, kann sicherlich gut tun.

Fragen, die dir Klarheit bringen können:

Welche Erwartungen setze ich an mich selber? Sind es überhaupt meine Erwartungen, oder die von anderen? Vielleicht gibt es diese Erwartungen der anderen aber auch gar nicht, und ich denke „nur“, dass sie diese Erwartungen an mich haben? An welchen Punkten würden 80% vom Ergebnis auch ausreichen? (Spoiler: An vielen. ;) )

#3 Gewohnheiten

Im Homeoffice ist die Verlockung groß, 24/7 zu arbeiten, einfach, weil ich es kann. Hab ich schon ausprobiert. War keine gute Idee. Darum ist dies ein Punkt, an dem ich jetzt schon schraube und mir unter anderem Arbeitszeiten überlege und teste.

Fragen, die dir Klarheit bringen können:

Was stört mich daran? Was ist langfristig die Konsequenz, wenn ich nicht damit aufhöre? Wie ist das Ergebnis, wenn ich damit aufhöre? Was ist der 1. kleine Schritt, es zu ändern?

Eine ganz simple und logische 4 Schritte Anleitung, um Gewohnheiten zu verändern, hat James Clear:

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Neben James´Schritten finde ich nach wie vor Gretchen Rubins Buch „Erfinde Dich Neu: Verändere deine Verhaltensmuster und werde glücklicher, produktiver und besser als je zuvor.“ eine absolute Leseempfehlung zum Thema Gewohnheitsveränderung. Lass dich bitte nicht von dem Titel abschrecken und schau mal in meine Rezension, dort stelle ich dir den Inhalt genauer vor:

Buchtipp: Gewohnheiten verändern, Routinen entwickeln

#4 Beziehungen

Es gibt Menschen, mit denen ist es meistens leicht und sie bereichern unser Leben. Von ihnen habe ich mittlerweile sooo viele in meinem Leben, dass es meistens schön ist.
Und dann gibt es natürlich auch Menschen, mit denen passt es einfach nicht. Mit denen finde ich keine Wellenlänge. Mit denen ist es immer anstrengend. Und manchmal sogar belastend. Wenn es zum Beispiel „Energievampire“ sind.

Ich glaube, Beziehungen zu beenden ist für uns soziale Wesen wohl mit das schwierigste Thema. Und ich meine auch nicht, sich leichtfertig von jemandem abzuwenden, bloß weil er oder sie laut beim Essen schmatzt. ;)

Fragen, die Klarheit bringen können:

Mit wem vergeht die Zeit wie im Flug und fühle ich mich hinterher bereichert, zufrieden, gut gelaunt? Von wem bekomme ich schlechte Laune? Was trage ich eventuell dazu bei, dass diese Beziehung nicht so ist, wie ich es mir wünsche? Was kann ich daran ändern? Wo kann ich Menschen treffen, die gut zu mir und zu denen ich gut passen könnte?

Vielleicht fällt es deinem Energievampir ja genauso schwer wie dir, eure Beziehungen loszulassen, obwohl es ihm auch nicht gut damit geht. Und vielleicht wäre er sogar erleichtert, wenn du diejenige bist, die diesen Teufelskreis durchbrichst?

#5 Sachen, analog

Ok, mit dem Punkt habe ich selten meine Schwierigkeiten, aber auch bei mir ändern sich Vorlieben, Kleidungsgrößen, Bedarfe etc. Darum gehe ich generell nicht nur am Ende des Jahres immer mal wieder meine Sachen durch und schaue, was seine Dienste bei mir geleistet hat und nun wem anders eine Freude bereiten kann.

Trotzdem finde ich ist Weihnachten nochmal eine besonders gute Gelegenheit, das loszulassen, was man schon länger aus dem Haus frei lassen wollte.

Fragen, die Klarheit bringen können:

Brauche und benutze ich es noch? Passt es noch zu mir? Wer könnte es stattdessen gut gebrauchen? Wem kann ich es schenken und damit eine Freude bereiten? Kann und will ich es verkaufen und damit noch ein bisschen Geld in die Weihnachtsgeschenkekasse spülen? Will ich es lieber einem guten Zweck zukommen lassen? Wo kann ich es spenden?

#6 Sachen, digital

Aber nicht nur die materiellen Sachen können irgendwann zur Last werden, auch die digitale Sachen. Aus dem Grund habe ich neulich kurzerhand über 800 Lesezeichen ungesehen einfach gelöscht. Irgendwie haben die sich still und heimlich im Laufe der Zeit bei mir angesammelt, ohne dass ich sie nochmal eines Blickes gewürdigt habe. Trotzdem hat ihre bloße Anwesenheit mir jeden Tag ein schlechtes Gewissen bereitet und mich belastet.

Seit dem ich auf das Löschen-Knöpfchen gedrückt habe, achte ich noch mal mehr darauf, was ich abspeichere. Das betrifft natürlich nicht nur die Lesezeichen, sondern auch Dateien, Accounts, Newsletter etc.

Fragen, die Klarheit bringen können:

Lese ich das wirklich irgendwann mal? Warum lese ich es nicht jetzt? Wann genau nehme ich mir die Zeit, es zu lesen? Ist die Information so wertvoll und selten, dass ich sie nie wieder beschaffen kann? Wie will ich in Zukunft konstruktiv mit meiner Informationssammlung umgehen?

Erzähl mir: Was lässt du in 2018 los und wovon möchtest du mehr in 2019?

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Kategorie: Aufgeräumtes Zuhause, Selbstorganisation Stichworte: Zeitmanagement, Ziele setzen und erreichen



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Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Ina

    3. Dezember 2018 um 0:33

    Ich lasse 2018 meinen alten Job los. Ich habe nach 25 Jahren gekündigt und fange morgen früh meinen neuen Job an. Ich wurde hin- und hergeschoben von einer Abteilung in die nächste und hatte das Bedürfnis, meine eigenen Entscheidungen treffen zu wollen, das Ruder in die Hand zu nehmen. Auf einmal ging alles ganz einfach. Von einer einzigen Initiativbewerbung ohne Foto, Lebenslauf und Zeugnissen über das Vorstellungsgespräch, die Gehalts- und Vertragsverhandlungen bis zur Kündigung beim alten Arbeitgeber in nur 4 Wochen. (Nach 3 Jahren „eigentlich würde ich am liebsten etwas anderes machen…)

    Antworten
    • Sunray

      16. Dezember 2018 um 19:02

      Liebe Ina,
      das hört sich nach einer großen Veränderug an! Wie toll, dass es dann auch noch so reibungslos lief, nachdem du dir klar darüber warst, was + wohin du wolltest! :) War dein Start in deinen neuen Job gut?
      Viele Grüße
      Sunray

      Antworten

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